In dritter Generation [ANZEIGE]

Dehner: Familienunternehmen mit Tradition

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 23. April 2014 um 17:32 Uhr

Dehner, Europas größte Garten-Center-Gruppe mit Niederlassungen in Deutschland und Österreich, hat ihren Ursprung im bayerischen Rain am Lech. Das Unternehmen im Porträt.

Europas größte Garten-Center-Gruppe mit Niederlassungen in Deutschland und Österreich hat ihren Ursprung im bayerischen Rain am Lech. Und hier steht auch heute noch der Stammsitz der Firma Dehner Garten-Center, in dem aktuell 1.100 Mitarbeiter beschäftigt sind; insgesamt gehören derzeit 111 Filialen mit über 5.000 Beschäftigten zum Unternehmen.

Georg Weber und seine Frau Albertine (geborene Dehner) eröffneten am 1. August 1947 unter dem Namen Dehner & Co – Samenzucht – Samengroßhandel" den Zweipersonen-Betrieb in Rain. Der Handel von Feldsaatgut versprach gute Geschäfte, da sich viele Deutsche in den Nachkriegsjahren ihr Gemüse selber zogen; zudem konnte Georg Weber seine Ware aus der eigenen Gärtnerei beziehen. So konnte 1949 eine erste Filiale in Augsburg eröffnet werden.

Mit steigendem Lebensstandard in der Bundesrepublik änderte sich entsprechend das Angebot bei Dehner. Weber folgte dem Trend und gründete den Geschäftsbereich Pflanzen- und später auch Gartenzubehörhandel. Zunächst beschränkte er sich dabei auf den Versandhandel nach Katalogbestellung, später kamen Garten-Center hinzu. Weber baute das Unternehmen in der Folge zur größten reinen Garten-Center-Kette in Deutschland aus. Neben der Kernkompetenz Garten hat die Unternehmensgruppe heute weitere Stärken in den Bereichen Zoo & Heimtierbedarf, Großhandel für Garten- und Heimtierprodukte sowie Agrar (Landwirtschaft). 2012 feierte Dehner sein 65-jähriges Bestehen.

Nach wie vor ist das Unternehmen inhabergeführt, mittlerweile schon in der dritten Generation. Auf den Gründer Georg Weber folgte sein Sohn Albert, auf diesen wiederum sein Sohn Georg mit dem Namen des Großvaters. Die jeweiligen Nachfolger wurden früh in die Firmengeschäfte in unterschiedlichen Abteilungen eingeführt, um einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen zu erhalten. So konnten die Führungswechsel sukzessive und in bedächtigen Schritten umgesetzt werden. Die Kontinuität schlägt sich auch in der Firmenphilosophie nieder: Unternehmerisch orientiert an den Bedürfnissen der Zeit bei höchsten Qualitätsstandards. Sozial verantwortlich als zuverlässiger Arbeitgeber, der in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert und berufliche Perspektiven ermöglicht. Nachhaltig als verantwortungsbewusstes Unternehmen, das Wert auf hohe ökologische Standards legt.

Dass die Firmenphilosophie bei Dehner auch gelebt wird, zeigen soziale und nachhaltige Projekte und Initiativen, die das Unternehmen ins Leben gerufen hat:

Der Dehner Hilfsfonds

Der Dehner Hilfsfonds für Menschen in Not ist eine mildtätige und gemeinnützige Stiftung, die 2001 von der Inhaberfamilie ins Leben gerufen wurde. Der Dehner-Fonds hat sich zum Ziel gesetzt, finanzielle Hilfestellung für unverschuldet in Not geratene Menschen zu gewähren. Hauptprinzip ist es, Menschen in schwierigen Situationen schnell, direkt und vor allem unbürokratisch zu unterstützen. Der Grundstock der Stiftung wurde durch die Dehner GmbH & Co. KG gelegt. Vorsitzender des Dehner Hilfsfonds ist Albert Weber, Seniorchef der Dehner-Unternehmensgruppe. Seit 2011 arbeitet die Stiftung u.a. mit dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. zusammen und unterstützt lokale Tafeln in ganz Deutschland.

Die Gärtnersiedlung Rain

In Kooperation mit dem Freistaat Bayern und der Stadt Rain realisierte Dehner eine innovative "Gärtnersiedlung", die auf der Idee einer vertikalen und horizontalen Kooperation von Handel und Produktion aufbaut und soziale, ökologische und unternehmerische Vorteile verbindet. Was im Jahr 2000 begann, hat sich längst als Erfolgsmodell bewiesen. Denn von der Zusammenarbeit profitieren beide Partner – vor allem aber die Kunden: Qualitätspflanzen aus der Region, schnelle, saisongerechte Lieferung und eine Angebotsvielfalt, die ihresgleichen sucht. Heute sind es sieben Gärtnereien, die unter dem Namen "Gärtnersiedlung Rain GmbH" auftreten, jede einzelne davon auf bestimmte Topf- und Zierpflanzen spezialisiert. Durch die örtliche Nähe zwischen den Gärtnereien und der Dehner-Logistikzentrale ist in den Dehner Garten-Centern täglich frische Ware aus heimischer Produktion verfügbar. Die langfristige, nachhaltige Lieferantenbindung erleichtert die Anbauplanung und verbessert die Absatzsicherung für die Gärtner. Die Einkäufer können die Qualität schon während der Kulturzeit überwachen. Die Entwicklung exklusiver Premiumprodukte für Dehner, z.B. Juwel- oder Gourmetpflanzen, erfolgt Hand in Hand. Alle Gärtnereien haben sich bestimmten Sozial- und Umweltstandards verpflichtet. Pflanzen aus der Gärtnersiedlung dürfen mit dem FFP-Label vermarktet werden.

Der Dehner Blumenpark

Der Blumenpark in Rain ist ein 115.000 qm großes "grünes" Einkaufs- und Veranstaltungszentrum am Stammsitz in Rain mit angegliederten Schauanlagen und Hotel. Der öffentliche Park mit 50.000 qm sowie der vom Unternehmensgründer gestiftete und nach ihm benannte öffentliche Georg-Weber-Park sind für Touristen wie Anwohner eine Attraktion in der Region. 2009 wurde der BlumenPark im Rahmen der kleinen Gartenschau in Rain um den Naturlehrgarten erweitert. Damit verstärkte Dehner sein umweltpädagogisches Engagement in der Region.

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