Sechs Kandidaten auf dem Prüfstand

Frank Kiefer

Von Frank Kiefer

Do, 02. Juli 2009

Denzlingen

Im übervollen Bürgerhaus wollten hunderte von Denzlingern aus erster Hand erfahren, was potenzielle Bürgermeister tun würden.

DENZLINGEN. "Denzlingen lebt und ist eine lebendige Gemeinde" – diesem Eindruck des Bürgermeisterstellvertreters Otto Frey konnte sich am Dienstag jeder anschließen, so rege besucht war zu der offiziellen Kandidatenvorstellung der sechs Bürgermeisterbewerber das Bürgerhaus wohl noch nie. In einem dreieinhalbstündigen Vorstellungs- und Fragenmarathon hatten die Bürger die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von den sechs Männern zu machen, die am Sonntag den Chefsessel im Rathaus anstreben.

Als amtierendes Gemeindeoberhaupt gab Otto Frey den Bürgermeister-Kandidaten eines mit: "Drei Dinge machen einen guten Meister aus: das Wissen, das Können und vor allem das Wollen". Einzeln stellten sich die Bewerber in der Reihenfolge ihres Bewerbungseingangs dem Publikum und hatten hierfür 15 Minuten lang Zeit. Den Auftakt machte der 36-jährige Münchner Markus Hollemann.

Das unter Lothar Fischer Erreichte will Markus Hollemann bewahren, "um es mit Herz und Verstand unvoreingenommen mit dem Blick von außen mit den Bürgern konsequent weiterzuentwickeln". Mit Zahlen umzugehen habe er bei einem Steuerberater gelernt. Als Christ wolle er die Schöpfung bewahren. "Dies liegt mir am Herzen". Dass dem so ist, belege der Bau eines Unterwasserkraftwerkes in der Isar, den er als Geschäftsführer und Projektmanager derzeit betreibe. Denzlingen solle Vorreiter im Umweltschutz sein. Dabei wolle er auch "Nachbargemeinden mit ins Boot" holen, um eine eigene Gemeindeversorgung aufzubauen. Seine Aufgabe als Bürgermeister sei es, "zu führen und zusammenzuführen", zumal man finanziell schwierigen Zeiten entgegengehe. Kommunikation, ...

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