Versuchter Mord?

Der Prozess um die Rickenbacher Messerattacke hat begonnen

Hilde Butz

Von Hilde Butz

Do, 07. Dezember 2017 um 20:17 Uhr

Rickenbach

BZ Plus Der Angeklagte im Prozess um die Rickenbacher Messerattacke bekennt sich schuldig. Das Gericht prüft nun, ob versuchter Mord in Betracht kommt. Das Opfer wurde über Video von einem geheimen Ort zugeschaltet – wegen Morddrohungen.

Am Mittwoch hat der Prozess vor der großen Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen gegen einen Angeklagten begonnen, der im Juni dieses Jahres in Rickenbach seine Frau niedergestochen und lebensgefährlich verletzt hat. Der Angeklagte bekannte sich schuldig im Sinne der Anklage. Darin wird ihm versuchter Totschlag vorgeworfen.

Der Vorsitzende Richter Martin Hauser wies jedoch darauf hin, dass niedere Beweggründe beim Tatmotiv nicht auszuschließen seien und deshalb auch eine Verurteilung wegen versuchten Mordes in Betracht kommen könnte. Zu seinem Motiv erklärte sich der Angeklagte nicht und beantwortete auch sonst keine Fragen zum Tatgeschehen.

Opfer wegen Morddrohungen per Video zugeschaltet
Dafür entschloss sich die Geschädigte zu umfangreichen Angaben. Die Zeugin wurde per Video-Zuschaltung von einem geheimen Ort aus drei Stunden lang ...

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