Schinko Maschinen- und Geräteverkleidungen

Design in der Industriebranche: So stilvoll können Maschinen sein

Di, 15. September 2020 um 11:45 Uhr

PR-Anzeige

Anzeige Ob außergewöhnliche Formen oder kontrastreiche Farben: Schon lange geht es nicht mehr nur um die inneren Werte eines Produktes, sondern auch um die äußeren.

Die Ursprünge der Gestaltung von Objekten reichen bis in die Frühzeit der Menschheit zurück. Der Begriff Design, so wie wir ihn heute kennen, ist jedoch maßgeblich mit dem Beginn der industriellen Revolution verbunden. Bei dieser im 19. Jahrhundert von England ausgehenden Wende wurden erstmals einzelne Arbeitsschritte voneinander getrennt. Dies ermöglichte ein völlig neues Berufsbild, nämlich jenes des Gestaltens und Entwerfens. Fortan mussten Dinge also nicht mehr nur praktisch sein, sondern auch ästhetisch. In den 1950er-Jahren tauchte schließlich der Begriff "Industrial Design" auf, der bis heute – in unterschiedlicher Ausprägung – unsere Gesellschaft bestimmt.

Design-Ikonen der vergangenen Jahrzehnte
In den vergangenen Jahrzehnten wurden etliche Ikonen des Industriedesigns kreiert, die weltweit für Aufsehen sorgten: Der typische "Kaffeehausstuhl" des deutschen Tischlers Michael Thonet, der ab 1850 seinen Siegeszug begann, ist ein Beispiel hierfür. Auch der Volkswagen Typ 1, besser bekannt als VW Käfer, der ab 1934 von Ferdinand Porsche entwickelt wurde, ist allseits bekannt. Ebenso die Ur-Vespa "98" von Corradion D"Ascanio und Enrico Piaggo, die 1946 das Licht der Welt erblickte. Auch der erste "Sony Walkman" von Designer Norio Ohga aus 1979 wird wohl nie in Vergessenheit geraten, genauso wenig wie die typische Cola-Flasche aus 1915, entworfen von der Root Glass Company, oder das erste iPhone aus 2007, designt von Jonathan Ive.

Tiefgreifender Wandel im Industriedesign
Auch vor modernen Werkzeugmaschinen hat Design nicht Halt gemacht. Schließlich ist es heute längst kein Geheimnis mehr, dass ein gelungenes Maschinendesign die Kaufentscheidung eines Kunden positiv beeinflussen kann. Stichwörter wie "Smart Engineering" tauchen in diesem Zusammenhang immer öfter auf. Damit wird ein interdisziplinäres, vernetztes, intelligentes, kluges Vorgehen in der Produktentwicklung gemeint, um attraktive Innovationen erfolgreich in zukünftigen intelligenten, vernetzten Produkten zu ermöglichen. Der Grund hierfür ist, dass die Produktentwicklung ganz allgemein seit den letzten zwei Jahrzehnten einen tiefgreifenden Wandel durchläuft: Die Informations- und Kommunikationstechnologie hält immer mehr Einzug in die Produktenwicklung, Hersteller und Zulieferer gehen immer engere Kooperationen ein und die Internationalisierung schreitet ungebremst voran. All dies führt zu einem noch stärker vernetzten Denken und Designen, was sich in Begrifflichkeiten wie "Smart Engineering" widerspiegelt. Industriedesign gilt heute daher als Resultat eines engen Dialogs und Kontexts, der zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen stattfindet.

Hohe Anforderungen an Industriedesign
Eine gute Kombination aus optimaler Funktionsweise mit einem ansprechenden Styling kann daher erheblich für den Markterfolg einer Maschine verantwortlich sein. Neben einer Optimierung und Analyse der Ergonomie, Effizienz, dem Einsatz moderner Techniken sowie dem Kostenfaktor schließt dieser Anspruch ebenfalls die Entwicklung einer ansehnlichen Produkt-Formensprache ein. Die Aufgabe von Herstellern von Maschinen- und Geräteverkleidungen wie Schinko besteht darin, Anforderungen von Käufern, Bedienern, Produzenten und Konstrukteuren zu einem stimmigen Gesamtkonzept zu vereinen. Maschinendesign ist heute also ein facettenreiches Segment, das sich zum Teil sogar positiv auf die Preise der Geräte auswirkt. So ist es nicht ausgeschlossen, dass Anwendungen neuer Lackierverfahren sowie Pigmentlacke ein hohes Einsparpotential für die Produkte bieten.

Form folgt Funktion
Sicherlich wird das richtige Maschinendesign dennoch bei Käufern nie einen ähnlich hohen Stellenwert haben wie beispielsweise der Look eines Autos, schließlich sind Fahrzeuge längst zu Statussymbolen aufgestiegen. Nichtsdestotrotz ist Industriedesign eine effiziente Methode, um technische Werte wie Wartungsfreundlichkeit, Effizienz oder Qualität auch nach außen hin zu präsentieren. Deshalb nimmt der Grundsatz "Form folgt Funktion" im Werkzeugmaschinenbau eine zunehmend wichtige Rolle ein. Aus diesem Grund sind immer mehr Industriedesigner darauf bedacht, höchste Funktionalität mit maximalen technischen Ansprüchen und heutigem Zeitgeist zu verbinden.

Quellen:
http://hmp-innovation.com
https://bellevue.nzz.ch
https://www.researchgate.net