Aktien-Betrug

BVB-Anschlag: Börsenhändler sprechen von "unsinniger Idee"

Rolf Obertreis, Mitarbeit: Bernd Kramer

Von Rolf Obertreis & Mitarbeit: Bernd Kramer

Sa, 22. April 2017 um 13:05 Uhr

Deutschland

Der mutmaßliche Bomben-Attentäter aus dem Schwarzwald wollte mit einer Wette auf fallende Kurse der BVB-Aktie Geld verdienen. Der Plan war nicht durchdacht.

Oliver Roth ist sich sicher: "Der mutmaßliche Täter wäre nie durchgekommen. Das war eine perfide wie unsinnige Idee." Roth ist Börsenchef beim Bankhaus Oddo-Seydler und einer der erfahrensten Händler auf dem Frankfurter Börsenparkett. Davor war er Fußballprofi – auch bei Borussia Dortmund.

Über die Kaufsumme herrscht Ungewissheit
Am Tag des Anschlags, dem 11. April, hat der mutmaßliche Täter laut den Ermittlern mehrere Tausend Put-Optionsscheine gekauft. "Mit den Puts hat er auf den Absturz der BVB-Aktie gewettet", erklärt Roth. Wie viele genau gekauft wurden, ist unklar. Man ermittele noch, so die Bundesanwaltschaft. ...

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