BZ-Interview

Gesine Lötzsch: „Schuldenbremse in die Krise hinein“

Thomas Fricker und Ines Fuchs

Von Thomas Fricker & Ines Fuchs

Mi, 01. Februar 2012

Deutschland

Gesine Lötzsch, Parteichefin der Linken, glaubt nicht, dass sich die SPD wirklich von ihrer Partei als Koalitionspartner abwendet. Warum, erklärt sie im BZ-Interview.

BZ: Frau Lötzsch, der EU-Gipfel hat im Wesentlichen eines beschlossen: sparen. Bietet das Europa eine Perspektive?
Lötzsch: Es ist der Versuch, mit angezogener Schuldenbremse aus der Eurokrise zu kommen. Doch die Schuldenbremse nutzt nichts, wenn die Richtung nicht stimmt. Wir brauchen in Europa eine vernünftige Einnahmepolitik und wir brauchen Investitionen in die Zukunft. Es ist für Deutschland nicht gut, wenn den Staaten um uns herum das Wasser bis zum Hals steht. Deutschlands Wohlstand basiert auf dem Export innerhalb Europas.
BZ: An welche Einnahmen denken Sie?
Lötzsch: Ich denke an die Finanztransaktionssteuer.
BZ: Die möchte die Koalition auch.
Lötzsch: Die Kanzlerin findet sie gut, kann sie aber angeblich nicht gegenüber der ...

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