Landtagswahlen

In Thüringen Koalition aus Linken, SDP und Grünen wahrscheinlich

Bernhard Honnigfort

Von Bernhard Honnigfort

Sa, 18. Oktober 2014

Deutschland

Ein noch nie dagewesenes Regierungsmodell- das kündigt sich nach den ersten Sondierungsgesorächen in Thüringen an.

ERFURT. In Erfurt sieht es so aus, als bekäme Thüringen nach der Landtagswahl am 14. September und nach vier Wochen Sondierungsgesprächen demnächst ein noch nie da gewesenes Regierungsmodell. Ein schickes Kürzel hat es schon: r2g, soll heißen: zweimal Rot und einmal Grün, also Linke, SPD und Grüne. Bodo Ramelow als Ministerpräsident der Linken müsste aber erst die Wahl im Landtag überstehen.

Am Donnerstagabend entschieden sich die Linken wenig überraschend dafür, ein Bündnis mit SPD und Grünen zu wagen. Auch die Grünen sind offensichtlich wild entschlossen, ihre Zustimmung scheint reine Formsache zu sein. Alles hängt ausgerechnet von der SPD ab, die bei der Wahl furchtbar Schiffbruch erlitten und ein Drittel ihrer Prozentpunkte eingebüßt hatte. Sie war von 18 auf zwölf Prozent gefallen. Bislang regierten die CDU von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und die SPD in Thüringen. Theoretisch wäre auch eine Fortsetzung dieser Koalition möglich, aber ...

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