Müllberg könnte sich verdoppeln

Bärbel Krauß und Franz Schmider

Von Bärbel Krauß & Franz Schmider

Mi, 19. November 2014

Deutschland

Pläne für die Entsorgung von Atommüll gingen von zu geringen Mengen aus / In Karlsruhe haben 1700 Fässer Rostschäden.

Der Bund stellt sich auf 600 000 Kubikmeter Altlasten mit schwacher und mittlerer radioaktiver Strahlung ein. Das ist gemessen an den bisherigen Erwartungen fast die doppelte Menge. Das geht aus dem Entwurf für ein nationales Entsorgungsprogramm hervor. Dabei geht es nicht um hochradioaktive Brennstäbe aus Atomkraftwerken. Dass aber die Mengen an schwach- und mittelaktivem Müll, die irgendwann in einem Endlager sicher untergebracht werden müssen, im schlechtesten Fall wesentlich größer sein werden als angenommen, wirft Probleme auf.

Träfe dies nämlich ein, würden die bisher genehmigten Kapazitäten des für solche Stoffe vorgesehenen Endlagers in Schacht Konrad bei Salzgitter nicht ausreichen. ...

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