Ausländerfeindlichkeit

Rechtsextremismus in Deutschland nimmt ab

Dietmar Ostermann

Von Dietmar Ostermann

Mi, 04. Juni 2014 um 18:36 Uhr

Deutschland

Trendwende: Eine Studie sieht rechtes Gedankengut schwinden und die Mitte gestärkt. Allerdings werden bestimmte Gruppen umso mehr ausgegrenzt. Zum Beispiel Asylbewerber und Roma.

Deutlich weniger Deutsche vertreten rechtsextreme Positionen als noch vor zwei Jahren. Zugleich aber haben Vorbehalte gegen bestimmte Gruppen wie Asylbewerber, Muslime oder Sinti und Roma explosionsartig zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Rechtsextremismus-Studie "Die stabilisierte Mitte" der Universität Leipzig.

"Zum ersten Mal können wir eine gute Nachricht verkünden", sagt der Psychologe Oliver Decker, einer der Autoren der am Mittwoch veröffentlichten Studie, der Badischen Zeitung: "Wir haben in allen Dimensionen einen klaren Abwärtstrend." Seit 2002 lassen die Forscher aus Leipzig alle zwei Jahre in repräsentativen ...

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