Kommentar

Tönnies auf Bewährung

Martina Philipp

Von Martina Philipp

Mi, 07. August 2019 um 22:02 Uhr

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BZ-Plus Nach seiner verbalen Entgleisung muss sich Schalkes Aufsichtsratschef glaubwürdig rehabilitieren. Nur drei Monate das Amt ruhen zu lassen und dann einfach weiterzumachen, geht nicht.

Die Äußerung von Schalke-Boss Clemens Tönnies über Afrikaner ist unerträglich. Und es klingt wie ein Witz, wenn er jetzt sein Amt nur drei Monate lang ruhen lässt. Die Empörungswelle, die über dem Fleischfabrikanten zusammenschlug, zeigt zum Glück, dass die Öffentlichkeit auch keinen Rassismus light toleriert. Trotzdem braucht niemand Tönnies gleich zum Trump Deutschlands machen. Tönnies gilt als Ersttäter. Er hat Wiedergutmachung versprochen; da steht er jetzt im Wort.

Niemand muss die exakten Definitionen von Rassismus und Diskriminierung kennen, um zum Schluss zu kommen: Was Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender gesagt hat, geht nicht. Tönnies hatte in einer Rede Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden ...

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