Flüchtlinge

Viele junge Nordafrikaner leben schon lange illegal in Europa

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Di, 02. Februar 2016 um 08:04 Uhr

Deutschland

Ob Köln oder Freiburg: Frauen werden belästigt, es wird gestohlen, in Flüchtlingsheimen werden Alkohol und andere Drogen konsumiert. Auffällig oft sind junge Männer aus Nordafrika beteiligt. Bald sollen sie leichter abgeschoben werden können.

Am Hafen von Tanger warten Trauben von jungen Männern auf die eintreffenden Schiffe. Sobald die ersten Rucksacktouristen hier in Marokko an Land gehen, werden sie bedrängt, gefragt, ob sie Haschisch kaufen wollen. Auch beim Besuch in den Altstädten von Fes, Marrakesch, Rabat oder Casablanca kommen immer wieder kleine Jungen oder Jugendliche auf Touristen zu. Sie wollen ihnen Geschäfte zeigen oder Kleinkram verkaufen. Auch wenn man abweisend reagiert, lassen sie sich nicht abschütteln, will man sie verscheuchen, werden sie aggressiv und beschimpfen die Touristen.

Die Ereignisse am Silvesterabend in Köln wirken wie eine Steigerung solcher Verhaltensweisen. Nach Erkenntnissen der Polizei waren die meisten der jungen Männer, die die Frauen belästigten und beklauten, Nordafrikaner. In Freiburg fielen junge Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (UMF) zumeist aus den Maghreb-Staaten ebenfalls durch aggressives ...

BZ-Archivartikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ Plus und BZ-Archivartikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archivartikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ