Fall Edathy

War der Verdächtige gewarnt?

Bernhard Walker

Von Bernhard Walker

Do, 03. Juli 2014

Deutschland

Ein Untersuchungsausschuss des Bundestags soll die Arbeit des BKA und die Informationsflüsse im Fall Edathy durchleuchten.

BERLIN. Untersuchungsausschüsse hat es im Bundestag schon viele gegeben. Doch das Aufklärungsgremium, das der Bundestag am Mittwoch eingesetzt hat, ist in vielerlei Hinsicht einmalig. Vier der acht ordentlichen Mitglieder des Untersuchungsausschusses – der Lörracher CDU-Abgeordnete Armin Schuster, Uli Grötsch (SPD), Frank Tempel von der Linkspartei sowie die Grünen-Parlamentarierin Irene Mihalic – sind von Haus aus Polizisten.

Diese Besetzung bot sich an. Immerhin will der Ausschuss aufklären, ob das Bundeskriminalamt (BKA) die Ermittlungen im Zusammenhang mit einem kanadischen Kinderporno-Ring einwandfrei führte. Doch geht es nicht nur um die Frage, wie professionell das BKA gearbeitet hat. Sondern auch um die Frage, ob und, wenn ja, von wem der frühere SPD-Politiker Sebastian Edathy vor staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gewarnt worden ist. Er steht im Verdacht, kinderpornographisches ...

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