Die alten Gespenster holen die Regierung Aznar ein

Martin Dahms

Von Martin Dahms

Fr, 10. August 2001

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Spaniens Ministerpräsident tritt gern als Saubermann auf - und hat immer öfter mit einer schmutzigen Realität zu tun.

"Vor sechs Jahren wurde über Korruption geredet, und es gab Tatsachen. Heute wird wieder geredet, und es gibt keine Tatsachen", sagt der spanische Regierungschef Jose Maria Aznar gern. Vor sechs Jahren, dass war zu Zeiten des sozialistischen Ministerpräsidenten Felipe Gonzalez. "Váyase, Señor Gonzalez, gehen Sie", schleuderte Aznar als Führer der konservativen Volkspartei (PP) in der Opposition dem Sozialisten bei jeder sich bietenden Gelegenheit entgegen.

Vetternwirtschaft, Schmiergeldaffären und Staatsverbrechen hatten ein Ausmaß angenommen, dass schließlich auch den Wählern nach dreizehneinhalb Jahren die Lust auf die Sozialisten abhanden kam. Im ...

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