Russische Rentnerinnen

Die Babuschkas, ohne die Russland nicht funktioniert

Stefan Scholl

Von Stefan Scholl

Mo, 24. Juni 2019 um 00:00 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Russlands Rentnerinnen müssen mit wenig Geld auskommen. Viele müssen noch arbeiten, um sich ihre Existenz zu sichern Ihr Nutzen für die Gesellschaft ist enorm.

Sie haben schon fast ihr ganzes Leben gearbeitet. Und viele von ihnen werden es auch in Zukunft tun. Die Rede ist von russischen Rentnerinnen, ohne die in ihrem Heimatland kaum etwas funktionieren würde.

Larissa tischt zuerst einmal Hühnersuppe auf. "Essen Sie, reden können wir immer noch!" Larissa Iwanowna Nowikowa, 69, Rentnerin in Twer an der oberen Wolga, ist gerade erst nach einer Hüftoperation aus dem Krankenhaus entlassen worden, aber ihr blauäugiger Blick wirkt gelassen statt leidend. Sie wolle sich jetzt wirklich zur Ruhe setzen, sagt Larissa. Das habe sie entschieden, als sie im Hospital lag. "Ich habe gemerkt, dass ich die Arbeit gar nicht vermisse." Es klingt fast ein bisschen erstaunt.

Larissa Nowikowa gehört zu den 46 Millionen Rentnern in Russland. Und zu den knapp 9,7 Millionen Russen, die trotz Pension weiterarbeiten. Zwei Drittel der russischen Rentner sind Frauen. Auch ...

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