Staufener Missbrauchsfall

Die Mutter des misshandelten Jungen scheint alle getäuscht zu haben

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 27. Juni 2018 um 20:42 Uhr

Südwest

BZ-Plus Während der Verhandlung vor dem Freiburger Landgericht zeigt die Mutter des Kindes kaum Emotionen. Berrin T. schweigt. Wie konnte sie Behörden und Verwandte offenbar so lange täuschen?

Der Hauptprozess im Staufener Missbrauchsfall, der am Dienstag vor dem Freiburger Landgericht fortgesetzt wurde, hat es mit zwei höchst unterschiedlich auftretenden Angeklagten zu tun. Zwischen den Aussagen beider gibt es zunehmend Widersprüche.

Berrin T., die 48 Jahre alte Mutter, die ihr eigenes, damals acht und neun Jahre altes Kind laut Anklage der Staatsanwaltschaft sexuell missbraucht hat, schweigt und gibt selbst dann, wenn die Öffentlichkeit auf Antrag ihres Anwalts Matthias Wagner ausgeschlossen ist, nur zäh Auskunft. Auf der anderen Seite der Anklagebank sitzt Christian L., vorbestrafter Sexualtäter und Lebensgefährte von Berrin T., der sich redselig und geständig gibt. Zwar bezeichnet er sich als Haupttäter, aber belastet seine Partnerin immer wieder.
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