Clubsterben

Diese 38 Freiburger Clubs haben in den vergangenen 20 Jahren geschlossen

Bernhard Amelung

Von Bernhard Amelung

Fr, 03. Mai 2019 um 08:09 Uhr

Nachtleben (fudder) Nachtleben

Nachtleben heißt auch Wandel und Unberechenbarkeit. Wo heute noch getanzt wird, könnten morgen bereits Möbel verkauft werden. Wie sich die Clublandschaft in Freiburg seit 1999 entwickelt hat, zeigt diese Übersicht.

Clubsterben: Warum steckt das Freiburger Nachtleben wirklich in der Krise?
1999
1. Die Bauküche schließt. Der legendäre Club, gelegen im Süden der Stadt auf dem heutigen Vauban-Gelände, war kein eigentlicher Club. In der Lokalität befand sich tatsächlich eine Küche und Kantine für die Bauarbeiter, die die geräumten Kasernen der französischen Besatzungstruppen abgerissen hatten. Zu den Betreibern und Resident-DJs gehörte auch der im September dieses Jahres verstorbene Frank Krieger alias Beyond.
Mehr zum Thema: Porträt: DJ Hofer 66 – von der Bauküche auf die Freibeuterinsel Nachruf: Ex-Furioso-Betreiber Frank Krieger ist tot
2001
2. Das Divino in der Humboldtstraße 3 schließt im Juni. Wo heute das Einrichtungshaus Arnold hochwertige Möbel und Accessoires für die Wohnungseinrichtung verkauft, befand sich seit 1977 eine Diskothek, die von Manfred Jungwirth als "Landhaus" eröffnet, von Bernd Winkler und Armin Schäfer unter den Namen "Unverschämt", "H3" und "Divino" weiter geführt wurde.
Mehr zum Thema: Hintergrund & Porträt: Bernd Winkler und Armin Schäfer eröffnen "Bar Dénia"
2002
3. Der K-Club, ehemals Parabel, schließt im Mai.
2003
4. Der Buddha Club, untergebracht in der Kaiser-Joseph-Straße 244, schließt Ende Juni. Didi Broscheit, Geschäftsführer der Bellini GmbH und Mitbetreiber des Buddha Club, verlegt den Betrieb in das Gewölbe des Karma, das im April 2003 in der Bertoldstraße 51-53 eröffnet hat.
5. "The Other Place", unmittelbarer Nachfolger des Buddha Clubs in der Kaiser-Joseph-Straße 244, schließt Ende September nach nur zweieinhalb Monaten Betriebszeit. Die Besitzer, die Bellini GmbH, zieht sich aus dem Projekt zurück. Sebastian Stang alias DJ Shaddy und Ludger Kreilos, zu dieser Zeit Galerist und Inhaber des Plattenlabels Lab Records, hatten als Projektleiter in den Räumlichkeiten des einstigen Buddha Club einen Ort errichtet, an dem in nur kurzer Zeit DJs wie Superpitcher, Beanfield und DJ Koze aufgelegt hatten. Von Club- und Musikliebhabern ...

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