Benedikt XVI.

Dokumentation: Die Predigt beim Abschlussgottesdienst im Wortlaut

Abschrift vom Presseamt des Vatikans

Von Abschrift vom Presseamt des Vatikans

Mo, 26. September 2011 um 13:02 Uhr

Freiburg

Wir dokumentieren die Predigt des Papstes beim Abschlussgottesdienst auf dem Flugplatzgelände in Freiburg im Wortlaut.

Liebe Brüder und Schwestern!

Es ist für mich bewegend, hier mit so vielen Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und aus seinen Nachbarländern noch einmal Eucharistie, Danksagung, zu feiern. Wollen wir vor allem Gott Dank sagen, in dem wir leben und uns bewegen. Danken möchte ich aber auch euch allen für euer Gebet zugunsten des Nachfolgers Petri, dass er seinen Dienst eiter in Freude und Zuversicht verrichten und die Geschwister im Glauben stärken kann.

"Großer Gott, du offenbarst deine Macht vor allem im Erbarmen und im Verschonen", so haben wir im Tagesgebet gesprochen. In der ersten Lesung hörten wir, wie Gott in der Geschichte Israels die Macht seines Erbarmens zu erkennen gab. Die Erfahrung des babylonischen Exils hatte das Volk in eine Glaubenskrise gestürzt: Warum war dieses Unheil hereingebrochen? War Gott nicht wirklich mächtig?

Angesichts alles Schrecklichen, was in der Welt geschieht, gibt es heute Theologen, die sagen, Gott könne nicht allmächtig sein. Demgegenüber bekennen wir uns zu Gott, dem Allmächtigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Wir sind froh und dankbar, daß er allmächtig ist. Aber wir müssen zugleich uns bewußt werden, daß er seine Macht anders ausübt, als Menschen es zu tun pflegen. Er hat seiner Macht selbst eine Grenze gesetzt, indem er die Freiheit seiner Geschöpfe anerkennt. Wir sind froh und dankbar für die Gabe der Freiheit. Aber ...

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