Inklusion

Dreiländermuseum Lörrach bietet wieder einen "Tag der Inklusion" an

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 01. Dezember 2022 um 10:05 Uhr

Lörrach

Das Dreiländermuseum Lörrach macht mit beim Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Und präsentiert sich am Samstag als Einrichtung, die offen ist für Menschen in ihrer ganzen Vielfalt.

Am Samstag, 3. Dezember wird weltweit wieder der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung begangen. Aus dem Anlass veranstaltet das Dreiländermuseum erneut einen Aktionstag. Das museumspädagogische Team lädt gemeinsam mit lokalen Partnern zu zahlreichen Angeboten für alle ein. Diese betonen die Rolle des Museums als Bildungsort und Begegnungsstätte für eine vielfältige Gesellschaft.

Barrieren überwinden

Den ganzen Tag über gibt es in den Ausstellungen Führungsangebote für alle, mit und ohne Behinderung.

Das museumspädagogische Team des Museums arbeitet seit Jahren mit lokalen Akteuren zusammen, um Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenzubringen und Barrieren zu überwinden.

Oftmals ausgeschlossene Gruppen sollen sich eingeladen fühlen – gerade auch am Tag der Inklusion. Es gibt Führungen durch die Dauer- und die Sonderausstellung "Der Rhein". Das Publikum, mit und ohne Behinderung, kann hautnah das Haus erfahren. Jedes Angebot dauert 50 Minuten, der Eintritt ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Das Programm des Aktionstages erstreckt sich über ein Zeitfenster zwischen 11 und 17 Uhr. Zum Aufakt, von 11 bis 11.50 Uhr, gibt es unter der Überschrift "Der kleine goldene Fisch" ein Märchen für alle, klein wie groß, durch die Sonderausstellung "Der Rhein". Von 12 bis 12.50 Uhr heißt es "Federn und Schnäbel", flüchtige Gefährten präsentieren sich in einfacher Sprache mit ihrem Gesang, ihrem Gefieder, ihren Eigenschaften, Anekdoten und Legenden.

Führungen in einfacher Sprache

"Der verliebte Riese" heißt es zwischen 13 und 13.50 Uhr, wenn Objekte zum Anfassen präsentiert werden. Anschließend gibt es in einfacher Sprache Führungen durch die Sonderausstellung "Der Rhein" und zwischen 15 und 17 Uhr auch in Gebärdensprache. Helmut Pfeiffer berichtet über einige Facetten der Geschichte des Rheins zwischen Schaffhausen und Bingen: die Regulierung im 19. Jahrhundert, die folgende Industrialisierung und die damit verbundenen tiefgreifenden Veränderungen der Landschaft, die Kriege sowie den Bau von Brücken als Symbol der europäischen Einigung. Auch weniger bekannte Aspekte wie Ertrunkene oder die Goldwäsche werden angesprochen.
Tag der Inklusion: 3. Dezember, 11 bis 17 Uhr, Dreiländermuseum