Bauernhöfe im Schuttertal

Dreimal wurde der Wanglerhof nach Vollbränden wieder aufgebaut

Theo Weber

Von Theo Weber

Sa, 13. Januar 2018 um 18:37 Uhr

Schuttertal

BZ Plus Seit zehn Generationen leben die Wanglers auf ihrem Hof in Dörlinbach. 2002 brannte der Hof völlig nieder. Aufgegeben hat die Familie trotzdem nicht. Heute hat der Wanglerhof ganz neue Standbeine.

Weitermachen oder aufhören? Das war die Frage für die Wanglers am 11. April 2002. An diesem Tag brannte ihr Hof im Wurtsgraben völlig nieder. "Über Nacht mussten wir entscheiden, ob wir am anderen Morgen unsere Kühe melken oder ob wir aufgeben", erzählen Matthias und Christa Wangler. Gemeinsam mit den Eltern Wilhelm und Karolina Wangler, denen der Hof zu diesem Zeitpunkt noch gehörte, entschieden sie: "Wir machen weiter."
Dossier: Bauernhöfe im Schuttertal
Der Abtsstab, der auf Grenzsteinen des Hofs noch zu sehen ist, besagt es: Der Hof gehörte einst zusammen mit dem Jägertonihof und dem Schulzenhansenhof zu einem großen Gut des Klosters Ettenheimmünster. Bei Klosterarchivar Bulffer ist nachzulesen, dass Abt Christoph diese Güter am 8. Juli 1606 erstmals auf neun Jahre "verlehnt" hat. 1655, so ist beim Klosterarchivar weiter zu lesen, hat Abt Franz das klösterliche Hofgut verlehnt – an Hans und Jacob Wangler den Jägertonihof, ...

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