Den Weg der Bohne nachzeichnen

Sebastian Krüger

Von Sebastian Krüger

Mo, 09. Oktober 2017

Ebringen

Luisa Marijani aus Ebringen verkauft auf Wochenmärkten und im Internet fair gehandelten Kaffee aus Tansania.

EBRINGEN. Luisa Marijani handelt aus Überzeugung. Die Ebringerin verkauft im Internet unter dem Label Uhuru Coffe fair gehandelten Kaffee, den sie aus Kooperativen aus Tansania bezieht. Sie will so ihren Teil dazu beitragen, dass die Menschen im globalen Süden ein Stück vom Kuchen abbekommen, der bei der Produktion von Kaffee anfällt.

"Die Wertschöpfung bei der Kaffeeproduktion setzt erst bei der Röstung ein", sagt Luisa Marijani. Und Rösten sei eine Kunst. Doch der Großteil der Arbeit werde in Afrika verrichtet. "Das ist eine mühsame Arbeit", sagt sie. Denn jede einzelne Bohne will von Hand gepflückt werden.

Die 27-Jährige spricht aus Erfahrung. Schon oft hat sie in Tansania bei der Ernte geholfen. "Kaffee ist ein Luxusgut", sagt sie. Doch dass Qualität seinen Preis habe, würden in Deutschland nur wenige Menschen verstehen. Damit sich das ändert, möchte sie den Weg der Bohne transparenter machen. Den Weg aus den Böden Tansanias in die verlockend duftenden Tassen auf deutschen ...

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