Die Schlacht am Bohl

Christian Rebhan

Von Christian Rebhan

Mo, 16. März 2009

Ebringen

Hans-Martin Schaufler hält Geschichtsvortrag in Ebringen / Jugendcamp ist geplant.

EBRINGEN. Rebstöcke überziehen große Teile des Bohls, eines Nebengipfels des Schönbergs bei Ebringen. Nur das Schlachtenkreuz gedenkt noch der Toten vom 3. August 1644, als zwei französische Armeen versuchten, das auf dem Bohl verschanzte bayrische Heer zu besiegen. Hans-Martin Schaufler war nun auf Einladung des Arbeitskreises Kultur und Natur nach Ebringen gekommen, um über diese Schlacht zu berichten.

Wer heute einen Blick auf den Schönberg wirft, benötigt schon viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass dieser Schauplatz einer Schlacht war, über die der Reitergeneral Jan von Werth sagte, "er, seit zweiundzwanzig Jahren mit dem Bluthandwerk vertraut, habe niemalen so blutigem Treffen beigewohnt." Vor zwei Jahren kam der Arbeitskreis Kultur und Natur in Ebringen auf die Idee, sich mit der Geschichte der Schlacht am Bohl in der Endphase des Dreißgjährigen Krieges (1618-1648) zu beschäftigen. Dazu wurde der bekennende "Schönberg-Fan" Hans-Martin Schaufler nach Ebringen eingeladen.

"Der Schönberg ist mein Kosmos", meint Schaufler. In St. Georgen aufgewachsen, hörte er schon früh von ...

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