Gemeinde verdankt dem Wald viel

Silvia Faller

Von Silvia Faller

Fr, 03. Februar 2012

Ebringen

Die Forstwissenschaftlerin Martina Attinger befasste sich in ihrer Diplomarbeit mit vorindustrieller Waldnutzung am Schönberg.

EBRINGEN. Ebringen ist eine wahre Fundgrube historischer Zeugnisse. Mönche haben in der einstigen Probstei des Benediktinerklosters St. Gallen eine Fülle historischer Quellen hinterlassen. Diese Quellen haben der Freiburger Forstwissenschaftlerin Martina Attinger geholfen, die Nutzung des Schönbergs im 18. Jahrhundert zu erforschen.

Das tat sie im Rahmen ihrer im Juni 2010 fertiggestellten Diplomarbeit mit dem Titel: "Vorindustrielle Waldnutzung am Schönberg bei Freiburg am Beispiel der Gemarkung Ebringen." Eine Karte der Gemarkung aus dem Jahr 1735 belegt: Die damaligen Bewohner Ebringens haben auf dem oberen und dem unteren Gipfelplateau Ackerbau betrieben – auch teilweise in Hanglagen, die heute bewaldet sind. "Nach dieser Karte gab es damals in den oberen Lagen überhaupt keinen Wald mehr", erklärt Martina Attinger. Auslöser war die Rodung von Eichenbeständen im Besitz des Klosters St. ...

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