Ein echtes Feuerwerk des Rocks

Karin Heiß

Von Karin Heiß

So, 26. Mai 2019 um 19:01 Uhr

Waldkirch

Seit 1983 gibt’s "Rock in der Allee", diesmal mit drei Bands und im Zeichen "für ein Europa mit Respekt, Toleranz, Zusammenhalt"

WALDKIRCH. Seit 1983 gibt es "Rock in der Allee". Damals stellten das Event junge Wähler zwei Tage nach der Wahl von Richard Leibinger (SPD) zum Waldkircher Bürgermeister auf die Beine. Laut Armin Welteroth von der SPD, der dabei war, wurde es seitdem über 20 Mal in unregelmäßigen Abständen in der Schlettstadtallee veranstaltet. In diesem Jahr kurz vor der Kommunal- und Europaparlamentswahl und unter dem Motto "In Vielfalt vereint".

Die beiden Waldkircher Bands Ufo Club und Wednesday Parking Lot machten mit Rock-Eigenkompositionen den Einstieg. Ihnen folgte Fireworks of Rock aus Freiburg mit gecoverten ganz großen Rock-Klassikern der vergangenen Jahrzehnte.

"Rockmusik verbindet die Menschen. Mit dieser Veranstaltung möchten wir ein Zeichen setzten für ein vereintes Europa, in dem auch künftig Respekt, Toleranz und Zusammenhalt herrschen," betonte Welteroth mit Verweis auf die Initiative "Pulse of Europe", von der er einige Zitate vortrug. Es freute Welteroth, dass zwei Musiker von Ufo Club, Volker Eck und Ralf Paske, beim ersten "Rock in der Allee" vor 36 Jahren wie er schon dabei waren und nun heute ihre sowie die anderen Bands durch ihre Beteiligung am Konzert für ein vereintes, demokratisches, soziales Europa eintreten. Unter den vielen Besuchern, die den Platz vor der Konzertmuschel füllten, begrüßte Welteroth die Parteigenossen OB Roman Götzmann, Ortsvereinsvorsitzenden Michael Stoltenburg, MdB Johannes Fechner und die Kandidatin fürs Europaparlament, Luisa Boos, sowie viele weitere Kommunalpolitiker. Der Bürgerwehr dankte er für die Bewirtung. Da die Veranstaltung kostenlos war, wurde um Spenden für die Bands und die Europa-Initiative gebeten.

Ufo Club spielte in der Besetzung Ralf Paske (Gitarre/Gesang), Volker Eck (Schlagzeug/Gesang), Rainer Schätzle (Bass) und Bernd Schmidt (Keyboard) Eigenkompositionen, im unverfälschten Classic-Rock-Style. Ihnen gelang mühelos ein gelungener Auftakt. Dem Publikum gefiel’s, was der Beifall nach jedem Stück bezeugte. Wednesday Parking Lot"folgte. Julia Stollberg (Gesang), Roland Weber, Ernst Schätzle und Marcel Rösberger – auch bei ihnen gab es fast nur Rock-Eigenkompositionen. Sie heizten ein, getreu der Bedeutung ihres Bandnamens – einparken und Gas geben. Firework of Rock, der herausragende Sänger Oli Meier und die Band The Brothers, bestehend aus den Brüdern Tilo, Lorenz und Coco Buchholz sowie Roby Scheffert trafen somit schon auf eine sehr gute Stimmung. Trotz kurzen Regenschauern wagten sich erste Tanzfreudige vor die Bühne. Zu hören gab es von dieser Formation Covers der ganz großen Rock-Klassiker, unter anderem von Queen, Boston und Deep Purple. Meiers Stimme packt einige Oktaven voluminös und mit seiner Bühnenpräsenz reißt er zusätzlich alle mit. Gemeinsam und gut aufeinander abgestimmt lieferten sie ein echtes Feuerwerk des Rocks.