Die Frage nach dem Sein und dem Tun

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 17. Mai 2019

Eisenbach (Hochschw.)

Der Eisenbacher Künstler Heinrich Graf zeigt eine Werke zusammen mit Sr. M. Pietra Löbl.

EISENBACH/HÜFINGEN. Mit elementaren Fragen nach dem menschlichen Sein und Tun sowie dem Stellenwert der Bildenden Kunst im alltäglichen Leben beschäftigt sich die neue Ausstellung des Stadtmuseums für Kunst und Geschichte Hüfingen. Gegenübergestellt werden die Werke von Sr. M. Pietra Löbl, Bildende Künstlerin und Franziskanerin aus dem Kloster Sießen, und dem Eisenbacher Künstler Heinrich Graf.

Sr. M. Pietra Löbls Werke erzählen, stets vom Material ausgehend, vom Leben, von Prozessen der Veränderung, des Wachsens und des Schwindens, von kontemplativer Beobachtung und Stille. Die Zeit wird in Installationen aus langsam auf Papier fallenden Wassertropfen oder Objekten aus Blüten versinnbildlicht.

Heinrich Graf thematisiert in seinem Projekt "Zeit-Raum" den Prozess der künstlerischen Bildfindung. Die Überprüfung und Dokumentation von stets aktuellen malerischen Themen wie Linie und Fläche nimmt einen wichtigen Teil seiner Arbeit ein. Sowohl architektonische und figurative Einflüsse als auch gegenstandslose kompositorische Untersuchungen reflektieren zeitliche Abläufe und Dimensionen sowie die daraus resultierende Veränderung von Wahrnehmung und Darstellung. Zwei Jahren arbeitete er an einem Konzept, diese Vorgänge durch das tägliche Erstellen von drei Bildmodulen sichtbar zu machen. Was bisher entstanden ist, wird nun zu sehen sein. Unter anderem werden sie in einem begehbaren Kubus gezeigt.

Vernissage ist heute, Freitag, um 19 Uhr im Stadtmuseum. Die Ausstellung ist bis 18. August. Öffnungszeiten: sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 0771/62407.