Fessenheim

Die Nachbarn werden ungeduldig

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Sa, 02. April 2011

Elsass

Nach Fukushima wächst der Druck auf die Fessenheim-Betreiber, die Laufzeit des ältesten AKW Frankreichs nicht zu verlängern.

STRASSBURG. Der politische Druck auf die Betreiber des AKW Fessenheim wächst von allen Seiten: Nicht nur die südliche Nachbarregion des Elsass, die Franche-Comté, verlangt eine Schließung. Gleich drei schweizerische Kantone – Basel-Stadt, -Land und Jura – haben dem elsässischen Regionspräsidenten Philippe Richert in Basel eine entsprechende Petition übergeben.

"Es wäre nicht gut", entgegnete Richert, "wenn wir in einem politischen System leben würden, in dem die Entscheidungen vor der Expertise getroffen werden." Er meint damit die offene Frage einer Laufzeitverlängerung für Fessenheim.

Kein Zweifel, auch im Elsass bewegt die Sorge um die Sicherheit der Kernkraft in diesen Wochen die Gemüter. Aber in konservativen Kreisen genügen offenbar noch die Beteuerungen des Stromkonzerns und AKW-Betreibers Electricité de France (EdF) von den für Sicherheitstechnik investierten Euro-Millionen. "Man kennt deren Haltung, aber die Reaktionen von außen üben einen enormen Druck aus", sagt Jean-Paul ...

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