Spannend, aber auch spannungsvoll

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 19. Januar 2019

Waldkirch

BZ-Plus BZ-SERIE (1): 100 Jahre Frauenwahlrecht – alles erreicht und alles okay? / Sabine Wölfle und Stephanie Burlefinger und die Politik.

ELZTAL. Heute, am 19. Januar vor 100 Jahren, durften in Deutschland Frauen erstmals die Nationalversammlung wählen und auch gewählt werden. 100 Jahre später sind Frauen in der Politik selbstverständlich, aber ganz so einfach ist die Sache trotzdem nicht, denn schon die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt vor Herausforderungen. Bleibt da die Politik auf der Strecke? BZ-Redakteurin Sylvia Sredniawa fragte Frauen, die sich in der Politik engagieren oder dies in Zukunft wollen.

Sabine Wölfle, SPD-Landtagsabgeordnete und frühere Stadträtin, Waldkirch: Vor über 100 Jahren haben mutige Frauen in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, für ihr Recht auf politische Beteiligung gekämpft. Für die Frauen ein Meilenstein. Sie konnten wählen, gewählt werden, mitbestimmen und mitgestalten. Jetzt könnte man meinen, damit ist alles geklärt. Der Gleichberechtigung ist Genüge getan, die sogenannte Hälfte der Macht ist verteilt. Die Situation heute zeigt aber ein anderes Bild. Frauen sind nach wie vor in der "Sandwichposition": Bestens ausgebildet, will Frau ihren beruflichen Weg gehen und auch die Karriere im Fokus behalten. Kinder und Familie – ja, aber in Vereinbarkeit mit dem Beruf. Politik schafft hier Rahmenbedingungen, aber noch immer ist Erziehungs- und Pflegearbeit Aufgabe der Frau. Will sie sich politisch engagieren, um, auch im eigenen Interesse, mehr für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu erreichen oder schlichtweg, weil sie in vielen Themenfeldern Handlungsbedarf auch aus weiblicher Sicht ...

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