Das letzte Naherholungsgebiet

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Fr, 26. Februar 2016

Emmendingen

Die Bürgerinitiative "Rettet Haselwald/Spitzmatten" sammelt Unterschriften für einen Bürgerentscheid zur geplanten Bebauung.

EMMENDINGEN. Die Stadt will zwischen Psychiatriezentrum und Bürkle/Bleiche einen neuen Stadtteil bauen. Dagegen sammelt eine Bürgerinitiative unter dem Motto "Rettet Haselwald/Spitzmatten" Unterschriften. Ihr Ziel: Wenn Emmendingen dort so stark wachsen, zehn Prozent Einwohner mehr bekommen soll, dann sollen die Bürger entscheiden. Aber nicht erst, wenn der neue Stadtteil mit 1000 Wohnungen in die Planungsphase geht, sondern frühzeitig und grundsätzlich.

Die Gründe
Zwar erwägt auch die Stadtverwaltung einen Bürgerentscheid – doch der kommt nach Ansicht der Initiative zu spät. Denn der Gemeinderat hat im Dezember beschlossen, den Flächennutzungsplan so zu ändern, dass auf dem 17 Hektar großen Gelände Haselwald/Spitzmatten Wohnungen gebaut werden können. "Das ist der erste Schritt im Verwaltungsverfahren", sagt BI-Sprecher Martin Offenhäusser, zusammen mit Beate Desigaux Vertrauensperson für das Bürgerbegehren. "Damit ist der Damm gebrochen und die Naturfläche kann Bauland werden. Deswegen müssen wir jetzt so vorgehen – es ist ein zentrales Thema, die Bürger müssen mitentscheiden." Ziel ist es, den Beschluss per Bürgerentscheid zu kassieren. "Wir wollen kein Megalopolis, keine Landschaft, die zugebaut wird", sagt Peter Schlenker.

Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Begehrlichkeiten, die große freie Fläche zwischen Brettenbach und Bahn zu bebauen, mit Wohnungen und zuletzt mit einem Solarpark. "Es gab ...

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