Die Bahn ist die Lärmquelle Nr. 1

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Do, 24. März 2011

Emmendingen

Die Stadt muss im Auftrag der Europäischen Union einen Lärmaktionsplan erstellen, den sie aber nicht umsetzen kann.

EMMENDINGEN. Die Bahn ist die schlimmste Lärmquelle in der Stadt. Das ergab die Lärmkartierung, deren Ergebnis Umweltbeauftragter Christian Kessel dem Technischen Ausschuss vorstellte. Nachts müssen 1280 Menschen mit Lärm zurechtkommen, der den zulässigen Grenzwert überschreitet, 490 davon sind demnach sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Der Lärmaktionsplan, den die Stadt für an die 15 000 Euro in Auftrag geben wird, dürfte daran nichts ändern. Zwar schreibt die Umgebungslärmrichtlinie der Europäischen Union den Plan vor, doch die Umsetzung kann die Stadt nicht beeinflussen – es ist eine Geld- und Kompetenzfrage.

Seit rund einem Jahr liegen die Lärmkarten der Bahn für die Rheintalstrecke vor. Lärmschwerpunkte befinden sich an der Neu-, der Rhein- und der Elzstraße sowie am Mühlbach. In der Innenstadt sind die Landvogtei, die Bebauung an der Stadtmauer, Romanei-, Markgrafen- und Luisenstraße betroffen. In diesen Gebieten werden Werte von 60 bis 70 Dezibel nachts erreicht. Auch Am Bürkle, Lindenweg, Carl-Helbing-, ...

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