Schule heißt künftig "Esther-Weber-Schule"

Eine Behinderte als Namenspatronin

Markus Zimmermann-Dürkop

Von Markus Zimmermann-Dürkop

Do, 24. Juli 2008 um 11:19 Uhr

Emmendingen

Der bisherige Name klang sperrig und bürokratisch: Von Herbst an soll die Staatliche Schule für Körperbehinderte in Wasser "Esther-Weber-Schule" heißen. Die körperbehinderte Fechterin aus dem Elztal freut sich, als Namenspatronin ausgewählt worden zu sein.

EMMENDINGEN-WASSER. 21 Jahre war die staatliche Schule für Körperbehinderte mit Heim in Emmendingen-Wasser namenlos. Vom neuen Schuljahr an wird die Schule den Namen "Esther-Weber-Schule" führen. Zur Namenspatronin wählten Schüler, Mitarbeiter und Eltern unter drei Vorschlägen die 40-jährige Rollstuhlfechterin aus dem Elztal, die deutsche Titel in Reihe, aber auch EM und WM-Goldmedaillen erkämpfte und dreimal bei den Paralympics auf dem Treppchen stand.

Schon mehrere Jahre steht das Thema einer Namensgebung für die Heimsonderschule in Trägerschaft des Landes auf der Tagesordnung. Nicht zuletzt, weil es immer wieder zu Verwechslungen der beiden Sonderschulen kam, die an der Kohlgrube in Wasser angesiedelt sind. Doch während die Ältere, die Schule des Landkreises für Geistigbehinderte, schon lange den Namen Eduard Spranger trägt, bliebe die ...

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