Musikalisch auf dem Weg zum Gipfel

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Fr, 28. Dezember 2012

Emmendingen

Die Stadtmusik bot beim Stephanskonzert in der Fritz-Boehle-Halle moderne und sehr unterhaltsame Blasmusik auf hohem Niveau.

EMMENDINGEN. Kurzweilig, modern und auf hohem Niveau – so lässt sich das Stephanskonzert der Stadtmusik in wenigen Worten charakterisieren. Gut 500 Zuhörer genossen ein ungewöhnliches Programm unter dem Motto "Länder – Menschen – Abenteuer", mit dem das Orchester nach der Pilatus-Aufführung vor zwei Jahren einen weiteren Gipfel eroberte: den Magnetberg. Das ist ein modernes Stück des 35-jährigen Schweizer Komponisten Mario Bürki, wie überhaupt zeitgenössische Kompositionen das Programm dominierten.

Das zentrale Stück
Bürki hat das Stück, das dieses Jahr in St. Gallen uraufgeführt wurde, einer Geschichte aus 1001 Nacht nachempfunden. So beginnt es mit den typischen Klängen eines orientalischen Marktes, wird aber sogleich hoch dramatisch. Die Musik beschreibt ein Schiffsunglück, ausgelöst durch besagten Magnetberg. Packend, vorwärtsdrängend wie die Handlung ist die Musik, die die Musiker hoch konzentriert und mit viel Verständnis spielen. Das Leitmotiv in ungezählten Variationen verdeutlicht die Gefahr, fordert und bekommt Schwerstarbeit von allen, besonders an den Rhythmusinstrumenten – und von Dirigent Stephan Rinklin, der nach diesem Konzert sicher keine Sportstunde mehr braucht. Dann lässt die Dramatik nach, nicht aber die Präzision des Orchesters: Die Musik wird zum Windhauch, Trompeten und Klarinetten ...

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