"Mutige Mädchen": Neues Programm gegen sexuelle Gewalt

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Di, 04. September 2012

Emmendingen

Die Initiatoren wollen ihr Programm im Unterricht verankert sehen, doch die flächendeckende Einführung schleppt sich dahin.

EMMENDINGEN. "Mutige Mädchen" nennt sich ein Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt, das Lynn und Peter Kalinowski entwickelt haben. Sie möchten es flächendeckend an allen siebten Klassen in Emmendingen einführen. Das Okay der Stadträte haben sie bereits und sie wollten zum Schuljahresbeginn loslegen, doch noch fehlen verbindliche Zusagen der einzelnen Schulen. Die Initiatoren wollen ihr Projekt am liebsten im Unterricht verankert sehen, um wirklich jedes Mädchen zu erreichen.

Warum die Zurückhaltung?
Gegner hat das Projekt offensichtlich nicht, doch die Initiatoren vermissen den nötigen Drive dahinter. Gründe dafür? Peter Kalinowski weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um Gewalt in Schulen handelt und damit nicht um ein Thema, das sich in der Schule abspiele; aber Frauen und Mädchen begleite es ihr Leben lang. Die Statistiken des Bundeskriminalamtes sind eindeutig: Die Täter sexueller Gewalt sind fast ausschließlich Männer, die Opfer fast ausschließlich ...

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