Neue Organisationsform beim Schulbauernhof

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 14. Juni 2019

Emmendingen

Verein ist mit der Bilanz zufrieden, obwohl weniger Klassen kamen.

EMMENDINGEN (BZ). Das Interesse an den Veranstaltungen des Schulbauernhofes auf der Domäne Hochburg ist unverändert hoch. Das geht jedenfalls aus einer Pressemitteilung des Schulbauernhof-Vereins hervor. Fast 3000 Kinder hatten im Jahr 2018 wieder die Gelegenheit, das Leben mit und in der Landwirtschaft kennenzulernen.

Vor allem die für die Kinder spannende Erkundung des Bauernhofes und das persönliche Erleben von Kühen und Hühnern zogen wieder viele Schülergruppen an. Somit zog der Verein in seiner Mitgliederversammlung ein insgesamt positives Resümee des vergangenen Jahres.

Einige Klassen aus der Region haben jedoch das Angebot auf der über Emmendingen gelegenen Domäne erstmals nicht mehr genutzt, heißt es weiter. Der Vorstand will hier den langjährigen Kontakt wieder aufnehmen und an die bislang enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften anknüpfen. Gerade in einer Situation, in der die Öffentlichkeit viel über die Landwirtschaft und die Rolle von Verbrauchern diskutiert, sei es wichtig, dass schon Kinder einen eigenen Standpunkt entwickelten und die Zusammenhänge zwischen eigenem Handeln und der landwirtschaftlichen Produktion erkennen, stellte die scheidende Vorsitzende Lucia Eitenbichler fest.

Sie hatte sich nach mehr als zehnjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Mitglieder würdigten das langjährige und äußerst engagierte Wirken Eitenbichlers sowie ihre großen Verdienste um den Schulbauernhof.

Wahlen: Der Verein wird ab sofort von einem Vorstandsteam geleitet, dem Gabriele Maurath, Kathrin Ziebold und Ulrich Schraml angehören. Maurath und Ziebold waren schon bislang im Vorstand tätig, während Forstwirt Schraml neu im Amt ist. Als Beisitzer wählte die Mitgliederversammlung Johanna Schüssler, Stefan Kury und Hans-Peter Wieland.