Seltene Alpensegler, brütende Reiher

Dagmar Barber

Von Dagmar Barber

Mo, 12. Juni 2017

Emmendingen

Unterwegs mit Andrea Zeugner vom Naturschutzbund auf einer ornithologischen Führung durch die Emmendinger Innenstadt.

EMMENDINGEN. Spatzen erkennt jeder. Doch wer weiß, dass in der Emmendinger Stadtmitte hoch oben am Dach der Sparkasse Alpensegler nisten? Denn eigentlich leben sie im Schweizer Hochgebirge; in Deutschland sind sie sehr selten und in Emmendingen erst seit 1996. Die für sie gebauten Kästen negieren sie, nun nisten dort eben Spatzen. Bei einer ornithologischen Führung mit der Vogelexpertin Andrea Zeugner erfuhren die Teilnehmer am Samstag so manch interessantes Detail über die unbekannte Vogelwelt in der Innenstadt.

Die Alpensegler gestalten direkt hinter und auf den Kästen ihre Nester mit Federn und anderen leichten Materialien aus der Luft, die sie mit Speichel verbinden. Man erkennt die Vögel an weißer Brust und weißem Bauch und einem kleinen dünnen Streifen an der Kehle.. "Die sehen aus wie eine genveränderte Mehlschwalbe" lacht Andrea Zeugner und erklärt, das sie sofort flügge sind, wenn sie aus dem Nest fliegen und sich selbst ihr Futter suchen.

Andrea Zeugner ist Psychotherapeutin und, wie sie sich selbst nennt, "Ornithologin ...

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