"So nicht weiter, lautet die Devise"

Gerhard Walser

Von Gerhard Walser

Mo, 16. April 2012

Emmendingen

BZ-INTERVIEW zur Emmendinger Oberbürgermeisterwahl am 22. April: Herausforderin Susanne Wienecke (Grüne).

EMMENDINGEN. Am Sonntag, 22. April ist Oberbürgermeisterwahl. Im Vorfeld haben wir mit den beiden Bewerbern Interviews zu ihren Vorstellungen von Amt und Zielen geführt. Mit der Herausforderin Susanne Wienecke, die für die Grünen kandidiert, sprach BZ-Redakteur Gerhard Walser.

BZ: Frau Wienecke, Sie treten gegen einen populären Amtsinhaber an, der durchaus sichtbare Erfolge vorzuweisen hat. Fühlen Sie da sich nicht als Zählkandidatin, die von ihrer Partei in ein von vorneherein aussichtsloses Rennen geschickt wird?

Wienecke: Überhaupt nicht. Die Bilanz kann man durchaus unterschiedlich deuten und sie sagt auch nichts über die Zukunft aus. Manche Themen sind bisher einfach nicht konsequent genug angegangen worden, etwa im Bereich Klimaschutz. Die Zielvorgaben an die Kommunen sind schon lange bekannt, da hätte man vieles schon umsetzen können, etwa bei der energetischen Sanierung von Liegenschaften im Bestand der städtischen Wohnbau. Hier gilt es dringend, geeignete Finanzierungsmöglichkeiten aufzutun und Konzepte vorzulegen.

BZ: Stefan Schlatterer hat neben seiner Partei der CDU auch FDP und Freie Wähler für sich gewonnen. Hätten Sie sich nicht die Unterstützung der Emmendinger SPD gewünscht?

Wienecke: Gewünscht hätte ich mir das sicherlich, denn gerade im sozialen Bereich sehe ich meinen Schwerpunkt. Ich kandidiere, weil ich mehr soziales Miteinander in der Stadt fördern, Schulsozialarbeit und Ganztagsschule bis hin zur Gemeinschaftsschule vorantreiben und vorhandene Vereinsangebote vernetzen möchte. Wichtig sind mir auch ganztägige Öffnungszeiten der Kindergärten an allen ...

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