Steine aus Tennenbach fürs Münster

Marius Alexander

Von Marius Alexander

Mi, 21. November 2012

Emmendingen

Vor etwa 100 Jahren wurde der Sandsteinbruch geschlossen, nun ist er wieder in Betrieb, da er höchste Qualität verspricht.

EMMENDINGEN. Für die Sanierung des Freiburger Münsterturms wird ein besonders widerstandsfähiger und harter Sandstein benötigt. Dieser ist nun sehr wahrscheinlich in einem alten, schätzungsweise vor 100 Jahren geschlossenen Steinbruch beim ehemaligen Kloster Tennenbach entdeckt worden. Beim offiziellen Start des Probebetriebs sprach Münsterbaumeisterin Yvonne Faller vor Ort von einem Glücksfall.

Zuvor hatte Wolfgang Werner vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau beim Regierungspräsidium Vertretern des Landratsamts, der Stadt Emmendingen, des Forsts sowie der Presse im Gasthaus Engel die schwierige Nachschublage für Sandsteine beschrieben. Im Jahr 2002 sei bei der Sanierung des Breisacher Münsters zum ersten Mal ein echter Engpass aufgetreten. Bundsandstein musste aus dem Neckartal besorgt werden. Das Problem in Freiburg: Das Münster besteht zu etwa 80 Prozent aus rund 800 Jahre altem Sandstein aus dem Steinbruch bei Heimbach. Erhebliche Schäden weisen Steine ...

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