Erklär's mir: Was macht ein Höhlenforscher?

Sebastian Kaiser

Von Sebastian Kaiser

Di, 10. Juni 2014

Erklär's mir

Höhlenforscher sind Wissenschaftler, die Höhlen erforschen. Die lateinische Bezeichnung für einen Höhlenforscher lautet Speläologe. Höhlenforscher vermessen Gänge und Stollen und fertigen dabei genaue Karten an. Sie befassen sich auch mit der Entstehung von Höhlen und ihrer Geschichte. Höhlenforschern helfen außerdem dabei, Höhlen befahrbar zu machen, so dass sie auch von anderen Menschen betreten werden können. Hierfür müssen zum Beispiel Felsbrocken beiseitegeschafft oder es muss Erde weggeräumt werden. Für ihre Arbeit brauchen Höhlenforscher eine spezielle Ausrüstung. Wichtig ist zum Beispiel ein Helm, der gegen Steinschlag schützt und eine Stirnlampe. Man muss in einer dunkeln Höhle schließlich etwas sehen. Höhlenforscher tragen einen Overall, den sogenannten Schlaz. Dieser Anzug ist sehr robust und schützt vor Dreck, Schlamm und Feuchtigkeit. Wichtig ist auch eine gute Kletterausrüstung – zum Beispiel Seile und Bergschuhe. Höhlenforscher müssen außerdem sehr sportlich und vor allem auch mutig sein. In vielen Höhlen sind die Gänge so eng, dass man nur hindurchkriechen kann. Manchmal stehen Gänge und Stollen auch unter Wasser. Man kann sie also nur mit einer Taucherausrüstung erforschen.