Erklär's mir: Was sind eigentlich die Big Five?

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mo, 02. Dezember 2019

Erklär's mir

Den Ausdruck Big Five – die großen Fünf – benutzten Großwildjäger früher für die fünf afrikanischen Tierarten Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Sie wurden nicht wegen ihrer Größe so bezeichnet, sondern weil es gefährlich und am schwierigsten war, sie zu jagen. Touristen wollen auf Safaris die Big Five sehen, die in Reservaten kontrolliert gehalten werden. Man kann sie zum Beispiel in Ländern wie
Botswana, Kenia, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika, Swasiland,
Tansania und Uganda antreffen. Sie sind bedroht, vor allem durch illegale Wilderei. Elefanten werden wegen ihrer Stoßzähne, Rhinozerosse wegen ihrer Hörner getötet. Aus den Hörnern werden Messer geschnitzt, oder sie werden zu Pulver gemahlen und als Liebesmittel nach China verkauft. Ausgestopfte Nashörner wurden in Europa sogar schon aus Museen gestohlen, auch in Südbaden, zum Beispiel 2012 in Offenburg. Löwen und Leoparden sind wegen ihrer Felle begehrt.