Erklär's mir: Woher kommt die Weihnachtsdekoration?

Ines Alender

Von Ines Alender

Mi, 24. November 2021

Erklär's mir

Am Sonntag ist der 1. Advent. In den nächsten Tagen werden also viele Menschen ihre Weihnachts- und Adventsdekoration auspacken. Dabei gibt es fast nichts mehr, was es nicht gibt: bunte und blinkende Lichterketten, traditionelle Pyramiden, an der Hauswand entlang kletternde Weihnachtsmänner, leuchtende Rentiere. Eine lange Tradition hat vor allem die Dekoration innerhalb des Hauses. Die Ursprünge der Weihnachtspyramide reichen wohl bis ins Mittelalter zurück, der Schwibbogen (ein Lichterbogen aus dem Erzgebirge) stammt aus dem Jahr 1740, der Adventskranz wahrscheinlich aus dem Jahr 1839. Auch die Erfindung der Lichterkette ist schon eine Weile her – sie wurde 1882 in New York für den Christbaum entwickelt und sollte verhindern, dass echte Kerzen den Baum in Brand setzen. Dass aber ganze Häuser mit Lichterketten dekoriert werden, ist erst in den vergangenen Jahrzehnten in Mode gekommen. Die Tradition stammt im Ursprung wohl vom religiösen Brauch der Kerze ab. In vielen Religionen hat das Licht eine große Bedeutung, so auch im Christentum. Es steht dort für Orientierung, Hoffnung, Wärme. Jesus Christus selbst wird im Neuen Testament als Licht der Welt bezeichnet.