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Erklär’s mir

Was ist Homöopathie?

Manuel Fritsch
  • Do, 15. Februar 2018, 11:27 Uhr
    Erklär's mir

     

Wenn man krank ist, bekommt man Medizin – ein Saft gegen Fieber zum Beispiel. Darin sind Stoffe, die das Fieber bekämpfen. Homöopathische Mittel funktionieren anders. Ob sie wirken, ist umstritten.

Homöopathische Kügelchen   | Foto: dpa
Homöopathische Kügelchen Foto: dpa
Das Wort Homöopathie setzt sich aus den griechischen Wörtern für "gleich" und "Leiden" zusammen. Denn hinter der Homöopathie steckt die Idee, dass ein Mittel, das bei gesunden Menschen Krankheiten auslöst, bei erkrankten Menschen genau andersherum wirkt – die Beschwerden also wieder verschwinden lässt. Natürlich will man die Patienten nicht noch kränker machen, darum werden die Wirkstoffe in homöopathischen Arzneien sehr, sehr verdünnt. Homöopathen glauben, dass eine Krankheit so verschwindet. Einen wissenschaftlichen Beweis gibt es dafür bisher aber nicht. Kritiker sagen, dass in homöopathischen Mitteln so wenige Wirkstoffe drin sind, dass der Körper sie gar nicht bemerkt. Deswegen wollen diese Leute nicht, dass man Homöopathie als Medizin betrachtet.

Ressort: Erklär's mir

  • Artikel im Layout der gedruckten BZ vom Do, 15. Februar 2018: PDF-Version herunterladen

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