Stuttgarter Randale

Es muss Ursachenforschung betrieben werden

Dirk Kaestner

Von Dirk Kaestner (Lörrach)

Di, 21. Juli 2020

Leserbriefe

Zu: "Wirbel um Arbeit der Ermittler", Beitrag von Axel Habermehl, Jan Dörner und Agentur (Politik, 13. Juli)
Wie berichtet, beinhalten die Ermittlungen zur Stuttgarter Randalenacht unter anderem die Aufklärung der Lebens- und Familienverhältnisse der teils jugendlichen Tatverdächtigen. Dazu twittert die SPD-Vorsitzende Esken: "Das verstört mich nachhaltig." Was wirklich nachhaltig verstörend ist, ist die sofort einsetzende Kritik an der Polizei aus dem linken politischen Spektrum. Äußerst verstörend ist auch die Tatsache, dass SPD, Linke und Grüne bei ihrer Kritik wieder die Sicherheitsbehörden in den Fokus nehmen, nicht aber das Verhalten der Täter.

Wo sind Rückenstärkung und Mitgefühl für die Geschädigten, in diesem Fall die Inhaber von beschädigten Geschäften? Es braucht nur ein Migrant oder ein Deutscher (Passinhaber) mit Migrationshintergrund in den Verdacht einer Straftat zu geraten, schon geht das Geschrei von links los, passend zum Tenor der bundesweiten Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt, über die sich viele Bürger verwundert die Augen gerieben haben. Mit der zeitweise unkontrollierten Migration haben wir uns teils zusätzliche Kriminalität ins Land geholt.

Diese Kriminalität gehört genauso bekämpft wie jede andere. Natürlich muss Ursachenforschung betrieben werden, um gute Präventionsarbeit leisten zu können. Dazu sollte gehören, jungen Menschen, gleich welcher Herkunft, nicht nur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beizubringen, sondern auch Bürgerpflichten und Benimmregeln für ein gesellschaftliches Miteinander. Dirk Kaestner, Lörrach