Der Revolverheld entschuldigt sich

Gerd Höhler

Von Gerd Höhler

Mi, 14. März 2018

Fussball International

BZ-Plus Die Affäre um den bewaffneten Fußball-Magnaten Iwan Savvidis bringt den griechischen Premier Tsipras in Bedrängnis.

ATHEN. Alles nur ein Missverständnis? "Ich möchte mich bei den griechischen Fans und der internationalen Fußballgemeinschaft entschuldigen", teilte Iwan Savvidis, Besitzer und Präsident des griechischen Erstligaklubs PAOK Thessaloniki, am Dienstag auf der Webseite seines Vereins mit. Zwei Tage zuvor war er beim Spitzenspiel gegen AEK Athen mit einem Revolver bewaffnet auf das Spielfeld gestürmt. Savvidis rastete aus, nachdem Schiedsrichter Giorgos Kominis in der 90. Minute ein Tor für PAOK wegen Abseits nicht anerkannt hatte.

Aber wo ist Savvidis? Seit Sonntagabend fahndete die griechische Polizei nach dem Fußball-Magnaten – ergebnislos. Vielleicht hatte die Polizei einfach kein Glück bei der Fahndung, vielleicht suchte sie auch nicht besonders intensiv. Savvidis hat gute Verbindungen in die griechischen Regierungskreise, bis hinauf zu Ministerpräsident Alexis Tsipras.

Am Dienstag blieb der Vereinspräsident untergetaucht – und war dennoch präsent. Im Fernsehen und den sozialen Medien war immer wieder zu sehen, wie der Revolverheld auf den Rasen ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ