Die Fifa tut sich schwer mit der Selbstreinigung

Jens Weinreich

Von Jens Weinreich

Fr, 30. März 2012

Fussball International

Der Weltfußballverband hat eine Reform angekündigt, doch viele Funktionäre wollen gar nicht reformiert werden / Zwanziger stößt auf Widerstände.

ZÜRICH. Eine Reform im Formel-1-Tempo hatte Fifa-Präsident Joseph Blatter im Oktober versprochen. An diesem Freitag wird nun erstmals abgerechnet, wenn das von flächendeckender Korruption schwer erschütterte Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes erste Reformpakete verabschieden soll. Die Konstellation ist absurd: Da sitzen Figuren wie Fifa-Finanzchef und Vizepräsident Julio Grondona aus Argentinien, der nach Aktenlage mit mehr als 100 Millionen Dollar gefüllte Auslands-Schwarzkonten unterhält, und entscheiden über Themen, von denen sie keine Ahnung haben:Transparenz, Ethik, Demokratie.

Auf der anderen Seite stehen Einzelkämpfer wie der gewesene DFB-Präsident Theo Zwanziger, ein Frischling im Exekutivkomitee. Im Detail mag Zwanziger nicht immer clever vorgehen – im Grunde ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ