Glanzstück nach 24 Jahren

dpa

Von dpa

Fr, 22. Februar 2019

Fussball International

Mit einem 4:1 gegen Schachtjor Donezk zieht Eintracht Frankfurt ins Achtelfinale der Europa League.

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die Partywochen von Eintracht Frankfurt in der Europa League gehen weiter. Mit einem 4:1 (2:0) gegen Schachtjor Donezk ist der hessische Fußball-Bundesligist erstmals seit 24 Jahren ins Achtelfinale eines internationalen Wettbewerbes gestürmt und hofft nun bei der Auslosung am Freitag auf ein attraktives Los.

Vor 47 000 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena trafen Luka Jovic in der 23. Minute, zweimal Sebastien Haller (27. per Handelfmeter/80.) und Ante Rebic (88.) für die Eintracht, die im Zwischenrunden-Hinspiel beim ukrainischen Meister ein 2:2 erreicht hatte. Nach dem Anschlusstreffer durch Junior Moraes (63.) musste der Uefa-Cup-Sieger von 1980 vor allem bei zwei Lattentreffern von Marlos (70.) und Taison (79.) zwischenzeitlich gehörig zittern.

"Wir müssen kein wunderschönes Spiel zeigen. Es geht nur um das Weiterkommen", hatte Trainer Adi Hütter gefordert. Entsprechend fokussiert gingen seine Spieler zu Werke. Kein Hurrastil, sondern sehr geduldig und kompakt in der Defensive agierte die Eintracht, um dann im Spiel nach vorn über schnell vorgetragene Konter die eigenen Qualitäten auszuspielen. Die Marschroute ging zunächst auf. Gleich der erste vielversprechende Angriff brachte die Führung. Und es kam noch besser für die Hessen. Nur vier Minuten später erhöhte Haller per Elfmeter auf 2:0. Zuvor hatte Mykola Matwijenko einen Schuss von Sebastian Rode mit der Hand abgewehrt.

Die schnelle 2:0-Führung wurde von den euphorischen Eintracht-Fans entsprechend gefeiert. Der Spielverlauf spielte der Eintracht in die Karten. Die technisch hochverlangten Gäste übernahmen nun die Spielkontrolle, fanden aber lange Zeit kein Durchkommen. Doch dann kam Spannung auf. Denn Moraes, einer von fünf gebürtigen Brasilianern in der Startelf, traf nach Vorlage von Ismaily. Doch Haller sorgte mit dem dritten Frankfurter Treffer nach einem feinen Konter für Beruhigung, ehe der spät eingewechselte Rebic alles klarmachte.