Es bleibt wohl bei sechs Regionalliga-Absteigern

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Von BZ-Redaktion

Fr, 26. März 2021

F-Regionalliga

Oberliga Baden-Württemberg kann Aufsteiger melden.

Sechs Absteiger. Auf diese Zahl wird es in der Fußball-Regionalliga Südwest am Saisonende wohl hinauslaufen. Sie wird sich nicht erhöhen, selbst wenn aus der dritten Liga der 1. FC Kaiserslautern und/oder Waldhof Mannheim absteigen sollten. Sie wird sich voraussichtlich auch nicht verkleinern, da davon auszugehen ist, dass die drei Oberliga-Träger jeweils einen Aufsteiger für die Regionalliga melden und einen vierten Aufsteiger über eine gemeinsame Aufstiegsrunde ermitteln.

Der zu erwartende Saisonabbruch im Amateurfußball beschleunigt die Diskussion über den Auf- und Abstieg an der Schnittstelle zwischen einer Liga, die ihren Spielbetrieb fortsetzt (Regionalliga) und jener, die wegen der Corona-Pandemie die Füße stillhalten muss (Oberliga). Nachdem der Regionalverband Südwest bereits angekündigt hat, aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar einen Aufsteiger (wahrscheinlich Eintracht Trier) und einen Aufstiegsrundenkandidaten (VfR Wormatia Worms) gemäß der Quotientenregel zu bestimmen, dürften die Oberligen Baden-Württemberg und Hessen nachziehen.

"Uns ist daran gelegen, dass es eine einheitliche Regelung gibt", verdeutlicht Geschäftsführer Sascha Döther von der Regionalliga Südwest GbR. Auch Thomas Schmidt, Präsident des Südbadischen Fußball-Verbands und Mitglied der Regionalliga-Spielkommission, geht davon aus, dass die Oberliga Baden-Württemberg gemäß der aktuellen Tabelle nach 13 Spieltagen ähnlich entscheidet: Der SGV Freiberg würde als Tabellenerster in die Regionalliga aufsteigen, die Stuttgarter Kickers als Zweiter an einer Aufstiegsrunde teilnehmen. "Das genaue Vorgehen wird die Oberliga-Spielkommission in den nächsten Tagen festlegen", sagt Schmidt.

Sollte einer der Oberliga-Träger keine Aufsteiger benennen, könnte sich die Zahl der Absteiger aus der Regionalliga reduzieren. Das hält indes kaum einer der Funktionäre für wahrscheinlich. Schmidt bestätigte auch, dass es im Falle eines Abbruchs wohl keine Absteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg geben wird. Dafür müsste mindestens eine Halbrunde gespielt sein. Das hören südbadische Teams wie die im Tabellenkeller steckenden Freiburger FC, FV Lörrach-Brombach, SV Oberachern und SV Linx natürlich gerne.

Bei sechs Absteigern muss der Bahlinger SC trotz acht Punkten Vorsprung zumindest mit einem Auge die Gefahrenzone im Blick behalten. Am Samstag, 14 Uhr, gastiert der Tabellenneunte beim 14. FC Gießen, einem "Gegner mit unglaublichem Zweikampfwillen", so Trainer Axel Siefert. Der ganze BSC-Kader ist einsatzbereit.