Die zornigen Briten

Peter Nonnenmacher

Von Peter Nonnenmacher

Sa, 04. Dezember 2010

Fußball-WM

Das Mutterland des Fußballs kann es nicht verstehen, von der Fifa abgewatscht worden zu sein.

LONDON. "Betrogen" fühlten sich am Freitag die Fußball-Fans Englands. In einem "abgekarteten Spiel" seien sie um die Austragung der Fußball-WM 2018 gebracht worden. Von "Schwindel", "Lügen" und "üblen Absprachen" tönten gestern die Frontseiten der Londoner Boulevardblätter (siehe Pressestimmen). Die "Sun" fand, dass die Sache "zum Himmel stinkt". Selbst seriöse Zeitungen, wie der "Independent", berichteten von Befürchtungen im englischen Lager, es sei "foul play" im Spiel gewesen, bei der Entscheidung des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa).

Die bittere Enttäuschung war begreiflich. Am Ende hatten viele Leute in England doch geglaubt, dass ein Zuschlag für ihr Land im Bereich des Möglichen lag. Umso größer war der Schock, dass es außer der englischen Stimme im noch 22-köpfigen Fifa-Exekutivkomitee nur eine einzige andere für England gegeben hatte. Frustration über eigene unzureichende Bemühungen und regelrechter Zorn über ...

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