Prozess in Freiburg

Fall Maria H.: Italiens Polizei hätte die Odyssee leicht beenden können

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Do, 13. Juni 2019 um 20:31 Uhr

Südwest

BZ-Plus Der Fall Maria H. zeigt Lücken bei grenzüberschreitenden Ermittlungen auf: Als der heute angeklagte Bernhard H. mit der Freiburger Schülerin in Italien unterwegs war, geriet das untergetauchte "Paar" mehrmals in Polizeikontrollen. Folgenlos.

Mehr als fünf Jahre bleibt die internationale Fahndung nach der am 4. Mai 2013, zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 13 Jahre alten Freiburger Schülerin Maria H. erfolglos. Sie war untergetaucht mit dem 40 Jahre älteren Bernhard H. aus Nordrhein-Westfalen, den sie 2012 in einem Chat kennengelernt hatte. Ende August 2018 meldet sie sich schließlich von Mailand aus bei ihrer Familie. Dort hält sie sich allein auf, ohne Bernhard H. Dieser wird kurz darauf, am 6. September 2018, von der italienischen Polizei in der sizilianischen Stadt Licata verhaftet.
Dossier: Die Berichterstattung der BZ zum lange ungeklärten Vermisstenfall Maria H.
Wie es dazu nach so langer Zeit kam, ist noch immer ein Rätsel. Klar ist: Maria hat den Aufenthaltsort von Bernhard H. auch nach ihrer Rückkehr nach Freiburg ...

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