Neuenburg / Freiburg

Feldmordprozess hat das Zeug zum Thriller

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Do, 03. März 2016 um 07:23 Uhr

Neuenburg

Rächende Tötungsphantasien, ein Waffenversteck im Wald bei Staufen, Waffenhandel und eine grausame Hinrichtung: Der Neuenburger Feldmordprozess hat es in sich. Nun sprach der erste Zeuge.

"Hier ist jemand hingerichtet worden, ich muss die Polizei rufen." Mit diesen Worten wandte sich am 29. Dezember 2014 um 4.15 Uhr in der Frühe ein schlanker junger Mann an einen Zeitungszusteller und bat um dessen Handy. Er sagte, ihm sei sein Handy abgenommen worden, und die Täter seien auf dem Weg nach Berlin, um einen weiteren Menschen zu töten. Der Zusteller gab dem zitternden jungen Mann sein Handy, und der rief damit die Polizei an.

Der Zeitungszusteller ist der erste von vorläufig 19 geladenen Zeugen im sogenannten Feldmordprozess am Landgericht in Freiburg. Im Gerichtssaal erkannte er den dünnen Mann von damals ...

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