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Flensburger Punkte für Radfahrer

Michael Sträter

Von Michael Sträter

Mi, 04. Juli 2012 um 18:49 Uhr

Auch wenn manche Radfahrer es nicht wahrhaben wollen: Die Straßenverkehrsordnung gilt auch für sie – und wer die Regeln missachtet, wird, sofern erwischt, zur Kasse gebeten. Zusätzlich kann es Punkte in Flensburg geben.

Auch wenn manche Radfahrer es nicht wahrhaben wollen – oder es vielleicht auch nicht besser wissen: Wer die Straßenverkehrsverordnung missachtet, wird, sofern erwischt, zur Kasse gebeten. So kostet es laut einer Übersicht des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) fünf Euro, wer beim Freihändigfahren erwischt wird.

Nun sollte sich aber niemand zu sicher fühlen und glauben, mit einem Griff ins Portemonnaie sei es immer getan. Radfahrer, die dabei ertappt werden, wie sie trotz roter Ampel weiterfahren, dürfen ein Bußgeld ab 40 Euro erwarten – zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburg. Was zum Beispiel auch dann gilt, wenn Radler den Zebrastreifen – in Richtung der Streifen – missachten.

Richtig teuer wird Alkohol am Lenker. Je nach Höhe des Alkoholwerts im Blut drohen Bußgelder oder der Verlust des Führerscheins. Ab 1,6 Promille wird es dann unbehaglich. Hier wird aus der Radtour eine Straftat, auch wenn der alkoholisierte Fahrradfahrer keinen Unfall verursacht oder andere gefährdet hat.

Nach Angaben der Internetseite der Frankfurter Rundschau erwarten den Radfahrer "eine Strafanzeige, ein Ermittlungsverfahren und eventuell auch eine Gerichtsverhandlung. Zudem gibt es sieben Punkte in Flensburg, eine satte Geldstrafe (in der Regel in Höhe von ein bis zwei Nettomonatsgehältern plus Verfahrenskosten) und in Ausnahmefällen sogar eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr."

Ein Trost: Anders, als von vielen Radfahrern angenommen, ist es grundsätzlich erlaubt, beim Rad fahren Musik vom MP-3-Player zu hören. Voraussetzung: Die Musik beeinträchtigt durch ihre Lautstärke nicht die Wahrnehmung des Radfahrers. Findet die Polizei die Musik aber zu laut, dann kostet dies zehn Euro.

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