Die Hoffnung schwindet

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 02. April 2019

Frauenfussball

Verbandsligafrauen des FC Hausen unterliegen dem PSV Freiburg mit 0:3 / Wittlingen rückt näher.

FRAUENFUSSBALL (BZ). Es wäre ein Sieg für die gesteigerte Hoffnung gewesen. Doch erneut blieben die Verbandsliga-Fußballerinnen des FC Hausen sieglos. Viele Spiele bleiben nicht mehr, um die Wende einzuleiten. Der FC Wittlingen rückte dagegen mit einem Sieg an die Tabellenspitze heran, die auch der FC Hochrhein Hohentengen-Stetten im Blick hat.

Hoffnung gibt es immer. Solange genügend Spiele ausstehen, ist auch ein großer Punkte-Rückstand kein endgültiges Urteil. So hatten sie sich viel vorgenommen für den Rückrundenstart, die Fußballerinnen des FC Hausen, die sich in der Verbandsliga als Tabellenletzter an das Prinzip Hoffnung klammern müssen.

Mit Verve aus der Pause kommen, eine Aufholjagd starten, das war der Plan, "die ersten vier Spiele werden entscheidend sein", sagte Trainer Bernhard Zimmermann, doch sein Team wurde kalt erwischt. Das 1:1 beim ESV Freiburg zum Start in das Spieljahr ließ sich als Erfolg verbuchen, doch es konnte nur ein Anfang sein. Beim PSV Freiburg folgte nun ein herber Rückschlag: 0:3, womit die Freiburgerinnen nun kein direkter Konkurrent mehr sind, zumindest vom FCH sind sie bei zwölf Punkten Rückstand und noch acht verbliebenen Partien kaum mehr abzufangen.

Das Toreschießen bleibt das Hausener Kernproblem. Bei acht Treffern aus zwölf Partien steht das Schlusslicht, zum sechsten Mal schon blieb der FCH in dieser Runde ohne Torerfolg, nur zweimal gelang mehr als ein Treffer. Bis kurz vor der Halbzeit hielten die Gäste beim PSV das torlose Unentschieden, doch dann traf Antonia-Katharina Pahl (39.). Bis kurz vor Schluss blieb die Partie offen, doch Paula Tröndle (80.), und Pahl (89.) legten nach.

Am kommenden Sonntag (12.45 Uhr) empfängt der FCH den Hegauer FV II. Bei einem Sieg könnte der Abstand zum Drittletzten auf sieben Punkte reduziert werden – es riecht nach der letzten Chance.

Der FC Wittlingen ist am anderen Ende der Tabelle vertreten – erst recht nach dem 3:0-Sieg bei der SG Vimbuch/Lichtenau, für den Vivien Hallbaur, Mona Reichert und Annika Baumann mit drei Toren innerhalb von acht Minuten (35., 42., 43.) die Basis legten. Der FCW bleibt nach dem fünften Sieg in den letzten sieben Spielen Tabellendritter, drei Punkte hinter dem FC Freiburg-St. Georgen, der bei einer mehr absolvierten Partie drei Punkte voraus ist. Am Sonntag (17 Uhr) kommt es im Kandertal zum direkten Duell.

Der FC Hochrhein Hohentengen-Stetten blieb am Sonntag beim Tabellenführer unbesiegt und hielt die Serie (elf Partien ohne Niederlage): Nina Sardu (62.) glich die Freiburger Führung (47.) aus. Am Sonntag könnte der FCH profitieren: Bei einem Remis in Wittlingen könnten sie wieder an die Tabellenspitze springen, und sich mit einem Sieg gegen den Vorletzten Spfr. Neukirch auch Freunde beim FC Hausen machen.