Wiedersehen!

So fiel dem damals neuen Leopoldring ein Stück Stadtgarten zum Opfer

Joachim Scheck

Von Joachim Scheck

Mo, 27. August 2018

Freiburg

BZ-Plus In den 1960er Jahren wurde ein autogerechter Ring von Straßen rund um die Innenstadt gebaut. Dafür wurde auch das südliche Stück des Stadtgartens asphaltiert.

FREIBURG-HERDERN/-NEUBURG. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war der heutige Stadtgarten ein staubiger Platz, auf dem Soldaten exerzierten. Die kahle Fläche hieß "Großer Karlsplatz" und wurde erst anlässlich einer Ausstellung im Jahr 1887 zu einer kunstvollen Gartenanlage umgestaltet. Achtzig Jahre später fiel der südliche Teil der Gartenfläche dem Bau des Leopoldrings zum Opfer.

Im Hochmittelalter verlief im westlichen Bereich des heutigen Stadtgarten-Areals die Stadtmauer der Vorstadt Neuburg. Etwa im Bereich des heutigen Kriegerdenkmals an der Ecke Ludwig-/Stadtstraße stand ein Stadttor, durch das der Weg in das Dorf Herdern führte. Bereits im Dreißigjährigen Krieg wurde die mittelalterliche Bebauung der Neuburg stark dezimiert, bis bei Anlage der Vaubanschen Festung die letzten verbliebenen Häuser abgeräumt und das Gelände des späteren Karlsplatzes zum freien Schussfeld im Umfeld der Festung wurde. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ